Deutsche Woche in St. Petersburg – ein voller Erfolg!!!

Sehr gerne haben wir die Einladung seitens des Justizministeriums angenommen, das Ministerium bei der Gestaltung des Tages „Forum Mediation“ zu unterstützen.
Am 3. April 2019 begannen wir unsere Reise nach St. Petersburg. An diesem Abend fand der feierliche Auftakt mit Begleitung des Dortmunder Ballets und Empfang statt.

Am 4. April 2019 fanden wir uns zusammen mit Herrn Staatssekretär Wedel und Frau Dr. Knoor in der ehemaligen deutschen Botschaft  ein, die heute zentraler Mittelpunkt der Justiz der Russischen Föderation ist. Nachdem die Besucherinnen und Besucher durch Organisatoren und Unterstützer in den schmuckvollen Räumlichkeiten begrüßt wurden, startete die Vorstandsvorsitzende Monique Ridder mit einer kurzweiligen Übersicht über die historische Entwicklung der Mediation in Deutschland. Anhand eines Rollenspiels wurde dem Publikum im Anschluss die Methodik, wie sie in Deutschland größtenteils praktiziert wird, beispielhaft anhand der verschiedenen Phasen und den damit verbundenen Arbeitsschritten  verdeutlicht. In den Hauptrollen waren Herr Dr. Christian Reitemeier und Herr Ulrich Hermanski (beide von Seiten des Justizministeriums NRW), die mit schauspielerischen Talent den Konflikt zwischen zwei Halbbrüdern veranschaulichten und das Publikum in ihren Bann zogen. Zu einer gemeinsamen Lösung führte die beiden die passionierte Mediatorin Sabine Sauerborn

Im Anschluss waren vielfältige und sehr interessante Beitrage seitens der KollegInnen in St. Petersburg neben den Referaten zur gerichtlichen Mediation von Herrn Dr. Reitemeier und Frau Dr. Brunssen anzuhören. In den Pausen erlebten wir vielfältige gute Gespräche und beidseits interessierten Austausch zur Mediation.

Insgesamt lässt sich feststellen:
1.) St. Petersburg ist eine Reise wert. Diese Stadt ist so wunderschön und so interessant, dass man sich mindestens 1-2 Wochen Zeit nehmen muss, um einen ersten Überblick zu erlangen.2.) Der theoretische Ansatz zur Mediation ist in Russland und Deutschland sehr ähnlich. Wie auch in Deutschland braucht es ebenso in Russland seine Zeit, bis die Menschen ihre Konfliktkultur verändern.
3.) Die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der russischen Menschen ist sehr ausgeprägt. Wir wurden zu jedem Zeitpunkt bemerkenswert gut behandelt.
4.) Russischer Wodka schmeckt in St. Petersburg gut 😉

 

 

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